Tipps gegen Angst für die optimale Entspannung (Gastbeitrag)

Was hilft gegen Heißhunger?
22. September 2018

Praktische Tipps gegen Angst für die optimale Entspannung

(Gastbeitrag, in Kooperation mit www.entspannungs-blog.de)

 

„Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken.“ – Marcus Aurelius

Bei mir hat dieser Satz einiges bewirkt. Wenn man genauer darüber nachdenkt, ist es logisch, dass unsere Gedanken darüber bestimmen, wer wir sind. Wenn du ständig darüber nachdenkst, wie schlimm dein Leben ist, wirst du dich dementsprechend fühlen und verhalten. Du wirst unproduktiv sein, etwas zu verändern, weil ja eh „alles nichts bringt“. Denkst du dagegen positiv, wirst du dich auch entsprechend verhalten. Du wirst Probleme eher als Herausforderungen sehen und alles geben, um diese zu meistern.

Wir machen uns vor allem Sorgen, haben Angst und können nicht entspannen, weil wir die falschen Gedanken denken. Diese Erkenntnis kam bei mir spät, hat aber einiges verändert. Ich wusste zum Beispiel plötzlich, warum ich immer unter Redeangst litt. Ich habe ständig darüber nachgedacht, was die anderen über mich denken könnten, was wäre, wenn ich einen Fehler mache, dass ich es vielleicht nicht schaffe, und und und. Damals habe ich diese Gedanken nicht hinterfragt. Ich habe sie einfach hingenommen und dachte, dass es für immer so bleiben wird.

Im Gegenzug kann die Wahl der „richtigen“ Gedanken dir deine Sorgen und Ängste nehmen – bzw.  dir dabei helfen, damit besser umzugehen – und dir zu mehr Entspannung verhelfen. Darauf bauen auch die meisten Selbsthilfeprogramme und Therapien auf.

Verhaltenstherapie

In der Verhaltenstherapie geht es beispielsweise darum, durch die Wahl eines anderen Verhaltens seine Gedanken zu verändern, woraufhin sich auch die Gefühle verändern. Zudem kann man auch die Wahl seiner Gedanken verändern, um sich anders zu fühlen und sich daraufhin anders zu verhalten. Das heißt: Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen sind eng miteinander verknüpft.

Gefühle als solche sind schwierig zu beeinflussen. Wenn du dich traurig fühlst, ist es schwierig, dich einfach so wieder glücklich zu fühlen. Aber: Du kannst bewusst dein Verhalten und deine Gedanken beeinflussen.

Wenn du dich zum Beispiel morgens antriebslos fühlst und nicht aus dem Bett kommst, kannst du trotzdem aufstehen. Egal, wie schwer es dir fällt. Wenn du es schaffst, aufzustehen, wirst du positiver denken, da du es gemeistert hast –und dich dadurch besser fühlen.

STOPP!

Wenn deine Gedanken mal wieder um die verschiedensten Dinge kreisen, kannst du diese Gedanken bewusst beeinflussen. Sage dir innerlich laut „Stopp“ und stoppe so deinen automatischen Gedankenfluss.
Stelle fest, dass deine Gedanken dich gerade nicht weiterbringen. Entscheide dich bewusst dafür, etwas anderes zu denken. Zum Beispiel könntest du dir innerlich die Frage stellen, wofür du heute dankbar sein kannst. Dadurch werden sich auch deine Gefühle ins Positivere verändern und du wirst dich anders verhalten.

Gewohnheiten sind der Schlüssel zum Erfolg

Selbstverständlich ist es nicht leicht, sich als „unentspannte“ Person einfach so anders zu verhalten und anders zu denken. Es ist eine Sache von Gewohnheit. Jedes Mal, wenn du dich gestresst fühlst bzw. deine Gedanken kreisen, kannst du etwas dagegen unternehmen. Du kannst wie oben beschrieben deine Gedanken stoppen und dich bewusst für andere Gedanken entscheiden.

Du kannst dich auch dafür entscheiden, eine Entspannungsmethode (z. B. progressive Muskelentspannung oder Meditation) durchzuführen, die dich von deinen negativen Gedanken ablenkt. Wichtig ist, dass du immer und immer wieder dafür sorgst, dass du andere Gedanken denken kannst und dich dadurch besser fühlst. Auf Dauer wird dein Gehirn feststellen, welche Gedanken die Wichtigen sind und das werden die sein, denen du die meisten Aufmerksamkeit schenkst.

 

 

 

 

 

Über die Autorin
Sarah
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